Pferdemarkt

325. Leonberger Pferdemarkt

5. bis 9. Februar 2016

Der Leonberger Pferdemarkt wird seit über 300 Jahren am zweiten Dienstag im Februar gefeiert. Denn am 15. Januar 1684 wurde dieser Markt von Herzog Friedrich Karl genehmigt.

Im Gegensatz zu früher als sich der Markt hauptsächlich auf den Verkauf von Pferden, Vieh und Hunden beschränkte, ist er heute zu einem mehrtägigen Ereignis geworden, bei dem es neben dem traditionellen Handel gleichermaßen pferdewissenschaftliche und sportliche Veranstaltungen, Seminare, aber auch reine Schauveranstaltungen und Freizeitvergnügen wie Vergnügungspark und Krämermarkt gibt.

Im Jahr 2014 wird die Zählung der Pferdemärkte nach umfangreicher Archivforschung korrigiert: Auf den 242. Pferdemarkt im Jahr 2013 folgt der 323. Pferdemarkt im Jahr 2014.

Schaureiten im Reiterzentrum:
Am Samstag 6. Februar findet im Leonberger Reitverein ab 14 Uhr ein Schaureiten statt.
Darin stellen werden die verschiedenen Disziplinen des modernen Reitens vorgestellt (Dressur, Springen, Vielseitigkeit und Voltigieren) in den verschiedenen Ausprägungen und Altersstufen (Ponygruppe, Jugendliche, Turnierreiter, Senioren).

Seminar für therapeutisches Reiten und Hippologische Fachtagung:
Der Freitag und Montag vor dem Pferdemarkt sind seit Jahren für die Hippologische Fachtagung reserviert. Renommierte Referenten aus dem In- und Ausland sorgen mit fundierten und fachlich qualifizierten Beiträgen für den überregionalen Ruf dieser Veranstaltung, die mit Hilfe der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) organisiert wird. Seit 1991 gibt es neben den Fachvorträgen auch ein Seminar für Reitlehrer, bei dem die Praxis der Sportthemen demonstriert wird.

Haupttag des Traditionsfestes:
der Pferdemarktsdienstag mit Pferdehandel, Pferdeprämierung, Gespannwettbewerb, Festzug und Unterhaltung

Auch heute noch ist der althergebrachte Pferdehandel auf dem historischen Leonberger Marktplatz ein beliebter Mittelpunkt des Festgeschehens. Weit über hundert Pferde verleihen dem Pferdemarkt sein typisches Ambiente. Kaufinteressenten versuchen, ein gelungenes Schnäppchen zu machen, das traditionell mit einem Handschlag besiegelt wird. Auch Besucher, die kein Pferd halten können oder wollen, haben hier ab 9 Uhr die Gelegenheit, die verschiedensten Pferderassen in natura zu erleben.

Parallel zum Pferdehandel finden im Reiterzentrum in der Fichtestraße die Stutenprämierung und der Gespannwettbewerb statt. Hier kann man die Pferde in Bewegung sehen und die Bewertung der Richter mit dem eigenen Eindruck vergleichen. Für die Teilnehmer ist ein Preis beim Leonberger Wettbewerb eine Auszeichnung, weil die harte aber gerechte Bewertung im ganzen Land bekannt ist.
Auch die Leonberger Hunde werden im Reiterstadion präsentiert und bei einer Ausstellung am Rand des Sportgeländes vorgestellt.

Das große Finale des Pferdemarktes ist in jedem Jahr der Festzug. Ab 14 Uhr ziehen Festwagen, Kapellen, Fußgruppen und viele Pferde durch Leonbergs Straßen und unterhalten die Besucher mit einem bunten Strauß verschiedenster Themen und schwungvoller Musik.

In den zahlreichen Gewölbekellern der Leonberger Altstadt - die teilweise nur einmal im Jahr für die kurze Zeit des Pferdemarkts öffnen - lässt man anschließend den Tag ausklingen.

Programm Reiterzentrum:

Pressemitteilung